5 Wege dein Android Handy aufzuräumen- inspiriert von Marie Kondo

Wenn du momentan die Netflix Serie von Marie Kondo auf Netflix schaust, Tyding Up, hast wahrscheinlich auch du dir das große Aufräumen vorgenommen. Kondos Organisations-Methode teilt deine Dinge in 5 Teile ein: Kleidung, Bücher, Papier, Komodo (verschiedene Dinge) und sentimentale Gegenstände. Ihre Mission ist es, “Freude in das Leben zu bringen, durch Aufräumen”, indem man alles wegwirft, was einem nicht Freude bereitet.

Aber während Kondos Methode hilft, den Kleiderschrank sauber zu halten, ist unser Handy noch lange nicht aufgeräumt, oder? Mit Sechs- Inch Bildschirmen und Speicher auf und nicht auf dem Gerät, ist es leicht jeden kleinen Speicher mit unnötigen Sachen vollzufüllen, die wir nicht verwenden und an die wir uns nicht einmal erinnern.

Wenn du Kondos Konzept auf ein Android Handy überträgst und dir die Applikationen als Kleidung vorstellst, Bücher als heruntergeladene Videos und Lieder, und so weiter, kannst du damit anfangen, ihr Wissen auf dein Handy zu übertragen. Hier zeigen wir dir, wie Marie Kondo sein Handy aufräumen würde.

Applikationen (Kleidung)

Genau so einfach, wie es ist, deinen Kleiderschrank mit Shirts zu füllen, die aus einer vergessenen Zeit stammen, ist es, dein Handy mit Applikationen zu füllen, die wir seit Jahren nicht mehr benutzt haben. Einige davon funktionieren vielleicht schon gar nicht mehr- Backups können Applikationen herüberbringen, die wir vor Jahren heruntergeladen haben für ein Handy, das schon lange nicht mehr existiert.

Die Applikationen in deiner Lade können gezeigt und organisiert werden in einer Vielzahl an Wegen, abhängig von deinem Handy.

Nimm dir Zeit, durch deine Applikationen Lade zu gehen. Lösche uralte und unbenutzte Apps, das ist zumindest ein guter Anfang, aber es ist außerdem wichtig, deine Apps zu organisieren, dass du sie leichter finden kannst. Die meisten Handys lassen dich Apps nach Namen oder einer anderen Methode nach Wahl organisieren, und manche organisieren die Apps nach Installationsdatum. Versuche den Menüknopf zu drücken, neben der Suchleiste, um die Optionen, die auf deinem Handy vorhanden sind, zu sehen.

Ordner sind außerdem wichtig. Fast jedes Handy lässt dich Order erstellen, innerhalb deiner Applikations-Lade, so kannst du ähnliche Applikationen in eine Gruppe geben um sie leichter zu finden. Sogar nur einen “Google” Ordner zu erstellen wird dein Krims Krams verkleinern, weil du vermutlich duzende Apps dieser Firma in deiner Lade hast. Es ist ganz leicht: Klick auf deine Apps, und halte deinen Finger gedrückt, dann kannst du die App verschieben und einen neuen Ordner erstellen, wenn du eine App auf die andere schiebst. Du kannst die Gruppe benennen, wie du das gerne möchtest.

Medien (Bücher)

Neben den Applikationen, hat man den größten Krims Krams bei den Mediendateien: Bücher, Filme, Lieder, Videos und so weiter. Diese nehmen nicht nur den meisten Speicherplatz weg, sondern sind auch am schwierigsten zu entfernen, da sie oft in versteckten Ordnern gespeichert wind, die außerhalb der App sind, und nur schwer zu erreichen sind.

Heruntergeladene Medien können schwer zu finden sein.

Beginne innerhalb der Apps zu suchen, die eventuell das Herunterladen erlaubt haben, wie Spotify, Netflix und Google Play Movies. Abhängig von der App kannst du jede Datei individuell löschen oder den ganzen Verlauf auf einmal, innerhalb der Einstellungen. Dann überprüfe die Plätze, wo man größere Downloads am wahrscheinlichsten findet: deine externe SD Karte, oder dein Cloud Drive. Das ist der Grund, warum Google und Dropbox so viel Speicherplatz zur Verfügung stellen, weil es leicht ist etwas herunterzuladen und darauf zu vergessen. Etwas digitales Reinigen wird helfen- und es erspart die eventuell sogar etwas Geld.

Während du nicht befähigt bist, deinen TV und Film Kollektion in Ordner zu organisieren – ein ziemlich gemeines Limit der digitalen Medien Bibliotheken – erlauben dir die meisten Geräte, Inhalt zu verstecken, welchen du gekauft hast, um deinen Katalog zu rationalisieren. (In Google Play Movies, wirst du einen Film auswählen müssen, dass das Menü anklicken und rechts oben “Von Gerät entfernen” auswählen müssen)

Mach das Gleiche mit deiner Musik Bibliothek. Mit der unlimitierten Internet Nutzung haben wir den Hang dazu, Dinge herunterzuladen, die wir uns dann nur einmal an horchen, das heißt, behalte nur, was du wirklich willst.

Dateien (Papier)

Während sie sich nicht wie auf einem PC stapeln, kann dein Android Handy eine Tonne von Dateien beherbergen, die nichts machen, als virtuellen Staub sammeln.

Dateien können sich ohne dein Wissen auf deinem Handy ansammeln.

Der erste Schritt ist die Überprüfung deiner Dokumenten Applikation, welche “Dateien” genannt sein könnte, meine Dateien, Downloads, oder etwas in der Richtung, es kommt einfach auf dein Handy an und die Version von Android die du benutzt. Der Inhalt wird derselbe sein:

Alle Anhänge, Chrome Dateien, oder andere Downloads, die du sammelst, seitdem du dein Handy in Betrieb genommen hast. Die meisten können wahrscheinlich gelöscht werden.

Es ist leicht sie loszuwerden: Klick auf die Datei und dann klickst du einfach auf das Mülltonnen Symbol. Wenn es Dateien gibt, die du behalten willst, kannst du einen neuen Ordner erstellen, den du auch für zukünftige Downloads verwendest.

Du kannst dein digitales Aufräumen auf jedes Online Gerät ausweiten. Es ist leicht den Überblick zu verlieren, da man einfach viel zu viel Zeug hat. Geh doch einmal zu deiner Dropbox, Google Drive oder anderen Speicherplätzen und schau, was du behalten möchtest und was eindeutig im Müll landen sollte.

Startbildschirm (Komono)

Du denkst vielleicht nicht, dass auch dein Startbildschirm ein Platz für Krims Krams ist, aber du wirst überrascht sein, welche Möglichkeiten du findest, so richtig aufzuräumen. Zunächst, schau die an, wie viele Bildschirme du nebeneinander hast. Einige Android Handys fügen neu heruntergeladene Apps standardmäßig zu deinem Startbildschirm, also wische nach links und rechts, um zu sehen, welche komischen Applikationen sich sonst noch verstecken.

Mit etwas Arbeit kann auch dein Starbildschirm als Krims Krams frei gelten.
Aber auch wenn du dich selbst auf einen einzigen Bildschirm limitiert hast, würde dir Kondo raten, dass dein Bildschirm noch mehr abgespeckt werden sollte, nämlich zu nur den Apps, die du mehrmals Täglich verwendest. Mache daher eine Liste von den 10 Apps, die du häufig nutzt und ordne sie nach Wichtigkeit. Dann nimmst du die ersten 5 Apps und fügst sie zur ersten Reihe des Startbildschirms hinzu.

Du magst eventuell ein Problem damit haben dich auf 10 Apps zu limitieren, aber wenn du das machst, sollten auch nicht mehr als die wichtigsten 5 auf deinem Startbildschirm landen. Füge maximal noch eine Reihe hinzu, aber der Rest landet auf einer anderen Seite und Ordner.

Mit so viel verfügbaren Platz kannst du deinen Starbildschirm neugestalten, mit Hintergrundbildern und anderen kleinen Geräten. Nimm ein Bild, das dich entspannt und nicht die Wahrnehmung der Applikationen stört. Das verhindert, dass du deinen Bildschirm unübersichtlich gestaltest. Versuche deine Widgets zu limitieren, verwende nur, was du wirklich benötigst, wie beispielweise eine Suchleiste.

Fotos (Sentimentale Gegenstände)

Wie Kondo sagt, die härteste Stufe des Aufräumens ist es, sich von Dingen zu trennen, die einen sentimentalen Wert haben, und auf unseren Handys sind das eindeutig: Fotos. Genau wie die Schuhkiste, die ein Großvater hatte, wird deine Bibliothek größer und größer. Auch wenn sie keinen physischen Platz auf dem Handy aufbrauchen, tragen sie trotzdem zum Chaos bei.

Deine Foto Bibliothek braucht keinen unübersichtlichen Berg von Bildern.

Fange an mit den einfachen Dingen. Ziemlich sicher hast du hunderte Screenshots, verschwommene Bilder und gespeicherte Memes, die weggeworfen werden können. Du musst die Bibliothek nicht manuell durchsuchen- Es gibt nämlich einen Google Assistent in den Google Fotos, und es wird dir Fotos vorschlagen, die du archivieren kannst. Du kannst in der Suchleiste außerdem nach Screenshots suchen, und der Assistent filtert dir alle heraus.

Danach kannst du durch alle deine Fotos gehen. Das wird dich einzige Zeit kosten, also fang mit den ältesten Bildern an und arbeite dich vorwärts. Duplikate, schlecht fokussierte und überflüssige Bilder können verschwinden. Klick einfach auf das Bild, bis ein Haken erscheint, dann kannst du auch andere Bilder auswählen und in die Mülltonne werfen, rechts oben. Du findest dich wieder in einer kleineren Bibliothek, mit mehr sentimentalen Wert, als zuvor mit tausenden Bildern, die eigentlich total unnötig waren.

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